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3mi
17:53
Die Wirkung des »schwarzen Antisemitismus« ist allerdings nicht auf die USA beschränkt. Er findet seit nunmehr 15 Jahren über die Pop-Massenmedien ein weltweites Publikum und schreibt sich dort in eigenständige antisemitische Kommunikationsweisen ein. Die Haltung der deutschen Pop‑ und Rap-Szenen zum Antisemitismus kam bisher meist nur indirekt zum Ausdruck – indem man den (islamistischen) Antisemitismus bei den US-Rappern »übersah«, verniedlichte oder verharmloste. Seit die Kritik an Israel in Deutschland und Europa immer häufiger offen antisemitisch ausfällt, lässt sich jedoch erahnen, wie rasch aus einer Ambivalenz Eindeutigkeit werden kann. Über einen denkbaren popkulturellen Anschluss an den allgemeinen Trend berichtete die »Tageszeitung« anlässlich der großen Berliner Anti-Israel-Demo am 14. April 2002: »Im vorderen Teil der Demonstration versuchte unterdessen auf dem Lautsprecherwagen ein Einpeitscher sein Glück. Im Sprechgesang und HipHop-Sound versuchte er vor allem die Jugendlichen mitzureißen: »PLO, Israel no, Intifada bis zum Sieg, Palästina, Palästina«, rief er immer wieder…«
Antisemitismus im US-amerikanischen HipHop | BEATPUNK WEBZINE

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